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So unterstützt du echte natürliche Kosmetikmarken

November 14, 2017
So unterstützt du echte natürliche Kosmetikmarken
Natürliche Beautyprodukte boomen! Immer weniger Konsumenten müssen zum Kaufen eben jener dieser Produkte überredet werden, ganz anders als noch vor etwa einem Jahrzehnt. Die meisten Käufer wissen, was sie tun und in ihren Beautyprodukten wollen. Und was nicht eben auch. Authentische Produkte kaufen und die Hersteller unterstützen ist aber eine ganz andere Geschichte.

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Natur oder Natürlichkeit ist reine Interpretationssache. Nach wie vor ist der Begriff schwer schützbar und es gibt keine regulierte Definition von “natürlich” in der Kosmetik. Auch als “organisch” verkaufte Produkte sind ein Ding für sich. Während es strikte Regularien zu organischen Standards gibt, bedeutet ein Vermerk als “organisch” auf einem Produktlabel noch lange nicht, dass dieses frei von Toxinen ist. Wie erfahren wir also, ob die Produkte, die wir konsumieren auch wirklich unseren Standards entsprechen? Wie entscheiden wir, wem wir in der explodierenden Beautyindustrie noch vertrauen können?

Jeder kann sich fancy klingende Slogans ausdenken und diese auf besonders natürlich aussehende Verpackungen klatschen. Wir beobachten, dass es vielen gar nicht darum geht, dass Pflegeprodukte zwingend organisch sein müssen. Sondern dass die bestmögliche Hautpflege möglich gemacht wird.

Es bedarf an Marken, die sich committen, die höchste Qualität an gesunden Zutaten zu verwenden und auf Toxine zu verzichten. Marken, die penibel genau geforscht haben, welche Zutaten für welchen Zweck Sinn machen wie man an diese kommt und dabei nicht nur einwandfrei sicher sind sondern auch lokalen Communities nutzen und nachhaltig angebaut sind. Solche Marken sollten wir unterstützen – in sie investieren und bei ihnen einkaufen.

Sucht nach Marken, die eure Werte vertreten – und hilft diese zu verbreiten. Denn sind es nicht diese Marken, die qualitativ so hochwertig sind, dass ihre Markenbotschaft von Konsumenten gerne weitergetragen werden ohne dass Multimillionen schwere Old-School Marketing und PR Kampagnen gefahren werden müssen?

Wir allen kennen das: einen konventionelle Beautymarke, die seit Bestehen schon eine Fantastillion Produkte verkauft hat, fällt auf, indem sie eine neue, natürliche Zutat zur Rezeptur bei mischt. Vielleicht auch zwei und gar eine organische. Wie kann man darauf vertrauen, dass diese Produkte gesund und sicher sind?

Die beste Art es herauszufinden ist die Zutatenliste zu lesen. Vielleicht mag das altbacken sein, Zeit fressen und langweilig sein. Es ist aber nach wie vor die einzige Möglichkeit um zu erfahren, aus was das Produkt besteht.

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Bild: Drew Graham

So liest sich ein Label ganz einfach

Label lesen ist gar nicht so schlimm, wenn man den Dreh einmal raus hat. So liest sich ein Label ganz einfach.

  • Vergiss die Vorderseite und schau dir direkt die Zutatenliste an. Zutaten von Kosmetika werden genau wie bei Nahrungsmitteln nach Häufigkeit absteigend gelistet. Wenn ein Produkt beispielsweise hauptsächlich aus Wasser besteht, wird Wasser ganz oben gelistet und so weiter.
  • Es ist zwar gut alle schmutzigen Zutaten in Kosmetika zu kennen. Das sind aber ganz schön viele. Hier ist eine Liste mit Zutaten, die man vermeiden sollten und gesunden Alternative.
  • Schau dir die ersten und letzten fünf Zutaten an. Die ersten fünf sind Hauptbestandteil des Produkts. Hier wirst du synthetische Weichmacher und starke Schaumbildner finden. Die letzten fünf Zutaten sind oft Konservierungsstoffe und künstliche Aromen.
  • Künstliche Aromen müssen nicht aufgelistet werden, damit Marken ihre Rezeptur geheim halten können. Wenn “Aroma” genannt wird, checke ob Fußmarken erklären, aus welchen Rohstoffen diese bestehen.
  • Viele Marken halten sich an das INCI Listing der Europäischen Nation. Die Zutatenliste verwendet Lateinische Begriffe. Eine übersetzte Übersicht findest du hier
  • Verstehe was organisch bedeutet. “100% organisch” bedeutet, dass das Produkt ausschließlich organische Zutaten enthält. “Certified Organic” muss mindestens zu 95% aus organisch produzierten Zutaten bestehen. “Hergestellt aus organischen Zutaten” weist auf mind. 70% organische Zutaten hin.

Du bekommst, was du bezahlst

Du weißt, dass deine Erwartungen an besonders günstiges Make-up und Hautpflegeprodukte geringer sind als teurere Produkte? Natürlich sind natürliche und organische Produkte oft (aber nicht immer) teurer als Eigenmarken aus dem Drogeriemarkt.

Seren und Gesichtsöle sind zum Beispiel meist am teureren Ende angesiedelt. Das liegt daran, weil die Zutaten oft höher dosiert und meist teurer in der Beschaffung sind. Das setzte den Preis höher, sollte aber ein guter Qualitätsindikator sein.

Meistens teilen authentische Marken die Gründe, warum sie spezielle Zutaten verwenden. Das liegt daran, dass sie viel Zeit und Mühe in die Rohstoffrecherche gesteckt haben und eigene Rezepte entwickelt haben.

Klar bekommt man sehr günstige Produkte, aber es ist wichtig dort zu investieren, wo es sich lohnt. Denn was bringt ein super schön verpacktes Produkt, wenn es nicht effektiv ist und wirkt? Es ist in Ordnung, wenn man sich keine super teure Naturkosmetikmarken leisten kann und Kompromisse macht. Was nicht gut ist, ist sich einer Marke hinzugeben, die dich mit aggressiven Mitteln rumkriegen möchte. Und dich anlügt, um dich herum zu kriegen.

Schau dir die Webseiten der Marken an und schau nach Informationen zu den Zutaten. Wenn sie einfach irgendwelche hippen Begriffe zusammenreimen oder das trendigste Zeug ohne jegliche Begründung promotion, sei vorsichtig.

 

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